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Vorlesung Anorganische Strukturchemie

2.3. Strukturen kovalenter Verbindungen (Auswahl)

2.3.3. Isostere zu Elementen der V. HG

Isostere zu den Elementen der V. Hauptgruppen weisen eine VEC von 5 auf und lassen sich von den verschiedenen Modifikationen von Phosphor bzw. Arsen (nicht immer streng kristallographisch) ableiten (Ordnungsvarianten I). Die wichtigste Gruppe sind die IV-VI-Verbindungen, bei denen neben den kovalenten Strukturen ebenfalls wieder der NaCl- und bei den s2-Kationen Sn2+ und Pb2+ der PbO-Typ vorkommen:

GeS SnO

Abb. 2.3.3.1. Strukturen von GeS und PbO

In der Abbildung 2.3.3.2. sind die auftretenden Strukturtypen zusammengefasst.

Abb. 2.3.3.2. Übersicht die Strukturchemie von IV-VI-Verbindungen SVG

Ein Spezialfall ist hier das röntgenamorphe SiO, das man aus SiO2 und Silicium in Form einer glasigen, sehr harten röntgenamorphen Masse erhalten kann, die auch zum Beschichten/Härten von Gläsern eingesetzt wird und vermutlich Si-Si-Bindungen enthält. Bei SnO und PbO findet man, wie oben erwähnt, einen Lone-Pair-Einfluß und damit ein verzerrtes CsCl-Gitter.

... und weiter mit ausgewählten neutralen Verbindungen, die ebenfalls der 8-N-Regel folgen (Kap. 2.3.4.) ...

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